Zur aktuellen Diskussion über Atomenergie in Deutschland: Eine Übersicht der
DEFA-Produktionen zum Thema Atomkraft.
Filmübersicht
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Die sensible Liebesgeschichte Coming out ist am 13.09. um
22.50 Uhr im MDR zu sehen.

Am 18.09. läuft das Musik-Roadmovie flüstern und SCHREIEN in der Gedenkstätte Berliner Mauer.
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Am 16.08. erscheint "The Last Giants" auf DVD und Blu-Ray mit englischen Untertiteln bei KSM
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Zum 75. Geburtstag ihres "Filmvaters" erscheinen Die Kinder von Golzow in einer DVD-Gesamtausgabe mit englischen Untertiteln bei absolutmedien.

Vom Staatsverleih zum privatwirtschaftlich erfolgreichen Medienunternehmen
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PROGRESS Ausschnitte auf dem neuen Zeitgeschichte-Portal von Spiegel Online
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Zahlreiche preisgekrönte Produktionen, die Namen der wichtigen deutschen Filmregisseure des vorigen Jahrhunderts, die beliebtesten Filmstars ihrer Zeit finden sich im klassischen DEFA-Repertoire wieder. Nach Kriegsende setzten sich Wolfgang Staudte, Konrad Wolf und Frank Beyer mit den immer noch spürbaren Schrecken des Zweiten Weltkriegs auseinander. Es entstanden Filme wie Die Mörder sind unter uns mit Hildegard Knef und Rotation mit Paul Esser, Professor Mamlock mit Hilmar Thate und Nackt unter Wölfen mit Armin Mueller-Stahl. Mit den Jahrzehnten verschob sich die Themenpalette, das Leben in der DDR, die Suche nach dem kleinen privaten Glück, der eigenen Identität oder großen Liebe rückten zusehens in den Vordergrund. Zeitlose Meisterwerke wie Berlin - Ecke Schönhauser, Der Dritte, Solo Sunny oder Die Legende von Paul und Paula sind diesem vielseitigen filmischen Schaffen zu verdanken.
Wo es kriminell hergeht, gibt es einen Imperativ: Einer muß die Leiche sein! Viele DEFA-Krimis thematisieren den Ost-West Konflikt, wie z.B. Tatort Berlin, Treffpunkt Aimée oder for eyes only, oft gibt es Bezüge zu historischen Kriminalfällen und stets verdichten atmosphärische Eindrücke das Bild der jeweiligen Zeit und Stimmung.
Goethe und Schiller, Beethoven und Goya - entweder ihre Biografien oder ihr künstlerisches Werk fanden Eingang in das Repertoire der PROGRESS Spielfilme. Gern wandten sich die großen DEFA-Regisseure der Kunst und dem Künstler zu, wie Konrad Wolf in Goya, Egon Günther in Die Braut und Lotte in Weimar - oder Wolfgang Staudte mit der Verfilmung von Heinrich Manns Roman Der Untertan.
1953 gründete sich in Berlin das Kabarett "Die Distel“; im selben Jahr begann auch die satirische Kurzfilmproduktion der DEFA unter dem Markenzeichen DAS STACHELTIER. Während "Die Distel“ noch besteht, verschwand der gezeichnete Igel auf schwarzem Grund 1964 schnell von den Kinoleinwänden. Das Verhältnis zur Satire war in der DDR ein schwieriges – was auf der Bühne erlaubt war, bedeutete noch keinen Freibrief für die filmische Umsetzung. Filmsatire in der DDR bewegte sich auf einem schmalen Grat zwischen ehrlicher Kritik, Gängelei und künstlerischer Ausdruckssuche. Sie sollte nach innen konstruktiv und optimistisch sein, nach außen der antiwestlichen Propaganda dienen. Etwa 300 Kurzfilme entstanden unter dem Logo "Das Stacheltier“ für das Kinovorprogramm.
Spätestens mit dem Soderbergh-Remake von Solaris 2002 wurde international auf ein ganz ungewöhnliches Genre aufmerksam gemacht: Science Fiction aus dem Osten. Zwei dieser seltenen Filmwerke basieren auf Romanen von Stanisław Lem - die Erstverfilmung von Solaris durch Andrej Tarkowski und Der schweigende Stern, den Kurz Maetzig 1959 nach dem Lem-Roman "Planet des Todes" drehte. Ebenfalls nach einer Romanvorlage, "Asteroidenjäger", entstand eine der SciFi-Produktionen Gottfried Kolditz', Signale - Ein Weltraumabenteuer.
Eine beim Publikum beliebte PROGRESS Filmgattung stellen Indianerfilme dar; vorwiegend mit Gojko Mitic, dem dienstältesten Indianer auf deutschem Boden. Ob Apache, Cheyenne oder Mohikaner, die Indianerfilme der DEFA zeichnen sich durch historische Genauigkeit und den Verzicht auf patriotischen Pathos aus, was ihnen offizielles Lob eines Chief aus Canada einbrachte. Die großen Häuptlinge Severino, Chingachgook, Osceola, Ulzana und Tecumseh wurden filmisch verewigt. Aber neben dem tragischen Überlebenskampf gibt es auch wilde Westernparodien, wie die von Kit & Co. mit Dean Reed, der in Sing, Cowboy, sing auch mal ein echter Amerikaner sein darf.